Aus zwei mach fünf - Mehr als doppelt so viele liberale
Bundestagsabgeordnete vertreten nun die Region in Berlin
28. September 2009 - Bei der Bundestagswahl am vergangenen Sonntag hat die FDP mit 14,6 Prozent ein historisches Spitzenergebnis erzielt. In Nordrhein-Westfalen wurde dieses hervorragende Ergebnis sogar noch übertrumpft: 14,9 Prozent der Wählerinnen und Wähler gaben ihre Zweitstimme der FDP. Damit stellt die FDP-NRW mit zwanzig Bundestagsabgeordneten die größte NRW-Landesgruppe aller Zeiten.

Werner Hoyer gratuliert Gabriele Molitor zum Einzug in den Bundestag Auch für den Bezirksverband Köln der FDP, der mit rund 4000 Mitgliedern der mitgliederstärkste FDP-Bezirksverband Deutschlands ist, bedeutet das sehr gute Ergebnis der Liberalen in Nordrhein-Westfalen eine bisher nicht für möglich gehaltene Stärkung. So werden neben den bereits im 16. Deutschen Bundestag vertretenen Abgeordneten Dr. Guido Westerwelle (Bonn) und Dr. Werner Hoyer (Köln) auch der aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis stammende Christian Lindner sowie Gabriele Molitor aus Erftstadt in den 17. Deutschen Bundestag einziehen. Da dem als Spitzenkandidat der Jungen Liberalen angetretenen Wermelskirchener Johannes Vogel ebenfalls der Sprung in den Deutschen Bundestag gelang, werden künftig fünf liberale Abgeordnete aus der Region in Berlin tätig sein.
"Ich freue mich außerordentlich, dass der Bezirksverband Köln derart stark im kommenden Deutschen Bundestag vertreten sein wird und gratuliere insbesondere den neu hinzugekommenen Fraktionsmitgliedern herzlich", erklärte Werner Hoyer am Rande der konstituierenden Sitzung der FDP-Bundestagsfraktion am Dienstag in Berlin. "Mit vereinten Kräften werden wir noch mehr für die Region erreichen können, als uns das aus der Opposition heraus mit Guido Westerwelle und mir als einzige Abgeordnete möglich war."
Mit Gabriele Molitor als Direktkandidatin errang die FDP im Wahlkreis (WK) 93 (Euskirchen/Erftstadt II) hervorragende 18,5 Prozent der Zweitstimmen. Werner Hoyer (WK 95: Köln II) und Christian Lindner (WK 101: Rheinisch-Bergischer Kreis) erreichten in ihren Wahlkreisen je 19,1 Prozent der Zweitstimmen. Ebenfalls 19,1 Prozent, allerdings der Erststimmen, konnte Guido Westerwelle in Bonn (WK 97) auf sich vereinen. Alle Kandidaten zogen über die Landesreserveliste in den Deutschen Bundestag ein.




