Deutschland sagt Unterstützung zu
27. Januar 2010 - Die angespannte Lage im Jemen ist Thema einer internationalen Konferenz, die am Mittwoch in London begonnen hat. Zu dem Treffen kommen Vertreter der G8-Staaten, des Golf-Kooperationsrates, aus Ägypten, Jordanien und der Türkei sowie der EU, des IFW und der Weltbank zusammen.
Der deutsche Staatsminister im Auswärtigen Amt, Werner Hoyer, sagte vor Beginn der Sitzung, es gehe darum, die Weichen für einen stabilen Jemen zu stellen, dass kein Rückzugsgebiet für Terroristen mehr sein dürfe. Die Situation in dem arabischen Land sei "außerordentlich beunruhigend". Deswegen müsse jetzt zusammen mit der jemenitischen Regierung versucht werden, einen "breiten politischen Ansatz" zu finden, um das Land politisch und wirtschaftlich zu stabilisieren.
Hoyer sagte, die jemenitische Regierung müsse ihrerseits auf der Konferenz klar stellen, dass auch sie alles unternehmen werde, um die staatlichen und ökonomischen Strukturen zu stärken und den Versöhnungsprozess in dem Land voranzubringen. Eine bessere Regierungsführung in Sanaa gilt als Voraussetzung für eine vollständige Auszahlung der bereits 2006 zugesagten Milliardensummen auf einer internationalen Jemen-Konferenz.




