Diakonie Michaelshoven verdient politische Unterstützung
18. März 2010 - Bei einem Informationsbesuch bei der Diakonie Michaelshoven zeigte sich Dr. Werner Hoyer beeindruckt von den Fortschritten, die im Kölner Süden zu beobachten sind. "Die Diakonie hat es in den vergangenen Jahren geschafft, sich von einem 'klassischen' diakonischen Hilfswerk zu einem modernen Dienstleitungsunternehmen zu wandeln", erklärte Hoyer in Köln. "Dass es der Leitung des Hauses gelungen ist, die notwendige strukturelle Neuaufstellung sozial zu gestalten, ohne dabei die christlichen Wurzeln und Werte der Diakonie zu vernachlässigen, verdient allergrößte Beachtung."

Im Gespräch mit der Leitung der Diakonie Michaelshoven Die Diakonie Michaelshoven ist der größte diakonische Träger in Köln und mit 1.800 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber im Kölner Süden. Neben klassischen Tätigkeitsbereichen wie Senioren- und Behindertenhilfe bietet sie auch Angebote auf so unterschiedlichen Arbeitsfeldern wie der beruflichen Weiterbildung oder der Reintegration von Obdachlosen an.
"Die Diakonie Michaelshoven hat zweifelsohne ihre Hausaufgaben gemacht", zeigte sich der Kölner Abgeordnete beeindruckt. Es sei an der Kölner Politik, die hervorragenden Konzepte politisch zu flankieren. "Die vielfältigen Probleme, denen sich die Diakonie beispielsweise hinsichtlich der Infrastruktur vor Ort gegenüber sieht, sollten von der Stadtverwaltung gehört und gemeinsam angegangen werden", befand Hoyer nach dem gespräch mit der Leitung der Diakonie.

Gruppenfoto vor dem Empfangsgebäude Das zukunftsweisende Konzept der Diakonie Michaelshoven, ihr Areal durch zusätzliche Wohnbebauung zu einem "integrativen Veedel" umzugestalten, in dem Familien und Senioren, Behinderte und Nichtbehinderte auf einem Campus miteinander leben und interagieren, verdiene die Unterstützung der Kölner Politik. Nicht zuletzt aufgrund des demografischen Wandels werde die soziale Inklusion ein immer wichtigeres Thema. "Die Diakonie Michaelshoven kann hierbei zu einem Leuchtturmprojekt mit Strahlkraft weit über Köln hinaus ausgebaut werden", ist sich Hoyer sicher.




