FDP: Dr. Werner Hoyer MdB - Staatsminister im Auswärtigen Amt und Bundestagsabgeordneter aus Köln - Köln-Archiv

Grundsteinlegung ist Startschuss für ein neues Miteinander in Köln



Die alte Moschee an der Venloer Str.
06. November 2009 - Am morgigen Samstag wird auf der Fläche an der Kreuzung Venloer Straße/Innere Kanalstraße der Grundstein für den Bau einer neuen, repräsentativen Kölner Zentralmoschee gelegt. Neben zahlreichen Gästen aus Politik, Gesellschaft und Kultur wird auch der neu ernannte Staatsminister im Auswärtigen Amt, Dr. Werner Hoyer, an den Feierlichkeiten teilnehmen.

"Mit der Grundsteinlegung für die neue Zentralmoschee in Ehrenfeld wird ein lange schwelender und für die Stadt Köln nicht immer ruhmreicher Konflikt endlich beigelegt", zeigte sich der Kölner Bundestagsabgeordnete erfreut. "Ich gratuliere sowohl der DITIB als auch der Stadt Köln zu der Realisierung dieses neuen Bauprojektes in einem der lebendigsten Veedel Kölns."

>> Pressemitteilung von Dr. Werner Hoyer zum Download (vom 06.11.2009)


Entwurf der neuen Moschee mit Glasfront
Es sei gut und wichtig, dass das Bauprojekt nun die schier endlose Planungsphase überwinde und in die lange überfällige Realisierung überginge. Laut Hoyer hätte sich bereits viel zu viel Frust durch die Kontroverse, die das Bauvorhaben seit dessen Bekanntgabe begleite, gebildet. "Dass viele der in der Diskussion zu Tage geförderten Ängste und Vorbehalte unbegründet waren, wird sich erst durch das tägliche Miteinander mit einer lebendigen, toleranten und weithin gut sichtbaren islamischen Gemeinde in Ehrenfeld zeigen", ist Hoyer überzeugt. Hier sei aber auch der Träger gefordert, das Gelände des Gotteshauses zu einem Ort der Begegnung zu machen.

Die Kölner FDP hat den Bau einer Moschee, die auch wie eine solche aussieht, stets befürwortet. Geleitet wurden die Liberalen dabei von dem Grundsatz, einer religiösen Minderheit im Sinne der Religionsfreiheit den Bau eines repräsentativen Gotteshauses zu ermöglichen. "Gerade die Offenheit gegenüber Neuem, die alle Akteure mit der Grundsteinlegung nochmals demonstrieren, zeichnet unsere Stadt aus und steht ihr, und uns allen, gut zu Gesicht", mahnt Hoyer an.


Die Moschee aus der Vogelperspektive
"Als katholischer Christ, der eines der schönsten katholischen Bauwerke der Welt in seiner Stadt weiß, freue ich mich aufrichtig für die vielen Muslime in Köln", erklärte Hoyer im Vorfeld der Grundsteinlegung. "Die Moschee wird sicherlich zu einer Sehenswürdigkeit werden, auf die jeder Kölner, ganz gleich welcher Religion oder Konfession, stolz sein kann."

 



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