25.08.2011
HOYER: Fahrlässiger Umgang mit Fördergeldern schadet Köln
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Anlässlich der ungeklärten Zukunft des „Regionale 2010“-Projektes Butzweilerhof erklärt der Kölner Bundestags-abgeordnete und Staatsminister im Auswärtigen Amt, Dr. Werner Hoyer:Der Verwaltungsspitze im Kölner Rathaus scheint beim Umgang mit dem kulturellen Erbe der Stadt jegliches Fingerspitzengefühl abhanden gekommen zu sein. Die Hemdsärmeligkeit, mit der Stadtplanungs-dezernent Streitberger auf die im Hauptausschuss aufgeworfene Frage nach der Zukunft des kulturhistorisch so bedeutsamen Projektes Butzweilerhof schriftlich eingeht, und die Leichtfertigkeit, mit der die Stadt Köln 12 Mio. Euro an Fördermitteln des Landes aufs Spiel setzt, sprechen Bände.
Kompetenzgerangel innerhalb der Stadtverwaltung führt nun womöglich dazu, dass jahrelanges zivilgesellschaftliches Engagement vieler Kölner Bürgerinnen und Bürger für dieses „große Kleinod“ im Kölner Norden zunichte gemacht wird.
Anstatt dieses Engagement entschlossen zu begleiten, zieht die Verwaltung es vor, vorhandene Probleme zu kultivieren anstatt sie zu lösen. Die Stadtspitze sollte hier ihrer historischen und gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden und das Projekt aktiv vorantreiben, anstatt es einen langsamen und bürokratischen Tod sterben zu lassen.

