FDP: Dr. Werner Hoyer MdB - Staatsminister im Auswärtigen Amt und Bundestagsabgeordneter aus Köln - meine Kölner Pressemitteilungen


30.12.2008

HOYER: S-Bahnnetz stärker an Bedürfnisse des Fahrgastes ausrichten

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Zu der Streckenführung der S-Bahn in und um Köln erklärt der Kölner Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion Dr. Werner Hoyer:

KÖLN/BERLIN. Der Kölner Bundestagsabgeordnete Dr. Werner Hoyer (FDP) hat in einem Brief an die Regionaldirektion der Deutsche Bahn AG gefordert, den Verlauf der S-Bahnlinien S12 und S13 verstärkt an die Bedürfnisse der Fahrgäste anzupassen. Insbesondere die Bahnanbindung des bevölkerungs-reichen Kölner Westens an den Flughafen sei längst überfällig.

„Eine direkte Anbindung der westlichen Kölner Stadtteile sowie der westlich von Köln gelegenen Ortschaften an den Flughafen Köln/Bonn wäre nicht nur für die dort ansässige Wirtschaft, sondern für sämtliche Bürgerinnen und Bürger ein Gewinn, da der Umsteigehalt in Köln entfiele“, so Hoyer in seinem Schreiben. „Das Wechseln der S-Bahn in Köln ist zeitintensiv und schreckt viele Mitmenschen davon ab, dieses umweltfreundliche Verkehrsmittel zu nutzen. Auch für die heimische Wirtschaft, die auf schnelle und unkomplizierte Anbindungen angewiesen ist, wäre ein direkter Flughafen-anschluss ein Geschenk des Himmels.“

Momentan endet die den Flughafen bedienende S13 im Bahnhof „Köln-Hansaring“, während die von Au(Sieg) kommende S12 zwar bis nach Düren durchfährt, nicht jedoch zuvor den Flughafen bedient. Für sämtliche Fahrgäste, die in Richtung des S-Bahnhalts „Köln-Weiden West“ oder der knapp hunderttausend Einwohner zählenden Kreisstadt Düren unterwegs sind, ist somit ein weiterer Umsteigehalt in Köln unumgänglich.

Darüber hinaus wies der stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion darauf hin, dass auch in südöstlicher Richtung Verbesserungsbedarf bestehe. Hier endet die den Flughafen bedienende S-Bahn im Bahnhof Troisdorf, während der rechtsrheinische Rhein-Sieg-Kreis erst in Siegburg mit der SWB-Linie 66 an das DB-Netz angebunden wird.

„Ich bin davon überzeugt, dass nicht nur die Fahrgäste, sondern auch die Deutsche Bahn AG von einer kundenorientierten und auf die Gegebenheiten des örtlichen ÖPNV abgestimmten Linienführung der S13 profitieren würde“, so Hoyer abschließend. „Mit einer Anbindung des Großraumes Düren sowie einer optimierten Einbindung in das bestehende ÖPNV-Netz könnte die S-Bahn gerade in dem von Staus belasteten Köln/Bonner Ballungsraum für weit mehr Bürgerinnen und Bürger auf ihrem Weg zum Flughafen Köln/Bonn eine echte Alternative zum Auto darstellen – wenn die Fahrt mit der Bahn bequem, ohne Umsteigen und damit möglichst stressfrei vonstatten ginge.“


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