FDP: Dr. Werner Hoyer MdB - Staatsminister im Auswärtigen Amt und Bundestagsabgeordneter aus Köln - Berlin-Archiv

Hoyer zu Antrittsbesuch nach Moskau gereist


01. März 2010 - Beim Antrittsbesuch von Staatsminister Werner Hoyer in Russland standen sowohl die politische als auch die wirtschaftliche Zusammenarbeit im Mittelpunkt. Hoyer warb bei seinen Gesprächen für weitere Abrüstungsschritte. Zwanzig Jahre nach den 2+4-Verhandlungen würdigte er zudem die russische Unterstützung für die deutsche Wiedervereinigung.


Werner Hoyer mit Wladimir Titow
Hoyer traf in Moskau mit den stellvertretenden russischen Außen- ministern, Wladimir Titow und Aleksej Borodawkin, sowie dem Vorsitzenden des Ausschusses für Internationale Angelegenheiten des russischen Föderationsrats, Michail Margelow, zu einem Meinungsaustausch zusammen. Hoyer und Titow würdigten die vertrauensvollen und intensiven bilateralen Beziehungen. Für Hoyer steht fest: "Die Unterstützung Russland bei der deutschen Wieder- vereinigung ist ein Teil unserer gemeinsamen Geschichte, den wir nicht vergessen." Der deutsche Staatsminister sprach sich zudem für weitere Abrüstungsschritte auch bei substrategischen Atomwaffen aus: "Nuklearwaffen sind heutzutage nicht mehr Teil der Lösung, sondern Teil des Problems."

>> Rede von Dr. Werner Hoyer in Moskau (vom 01.02.2010)

Im Gespräch mit Borodawkin erörterten beide die wirtschaftlichen Perspektiven der asiatischen Staaten und welche Auswirkungen diese auf Russland und Europa haben werden. Mit deutschen Wirtschaftsvertretern tauschte sich Hoyer über deren Erfahrungen
From Moscow with Love
auf dem russischen Markt, insbesondere mit den russischen Behörden, aus. Chancen wurden im Bereich der Umwelttechnologie und Energieeffizienz identifiziert.

Auch mit Vertretern russischer Think Tanks und russischer sowie internationaler Menschenrechtsorganisationen kam Hoyer in Moskau zusammen. Zu Beginn seiner Reise hatte Hoyer bei einer Veranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung eine Rede zum Thema "Deutschland, Russland und Europa: Chancen einer wachsenden Integration gehalten.

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