Dr. Werner Hoyer - Präsident der Europäischen Investitionsbank Köln-Archiv

Kürzung des Kulturetats wäre ein fataler Fehler

Kölner Kulturszene
20. August 2009 - Das Entsetzen über den Plan des Kölner Kämmerers Norbert Walter Borjans (SPD), den Kölner Kulturetat um satte dreißig Prozent zu kürzen, ist groß. Der Deutsche Kulturrat spricht von einem grotesken Vorhaben und einem verheerenden Signal.

Der Innenraum der Philharmonie
Der Innenraum der Philharmonie
Auch der Kölner Bundestagsabgeordnete Werner Hoyer findet derartige Äußerungen unvertretbar. "Der Vorstoß von Kämmerer Norbert Walter-Borjans ist so unverantwortlich wie absurd", sagte Hoyer am Donnerstag in Köln. "Kölns großes Kulturangebot ist ein Markenzeichen der Stadt. Für die kulturelle Vielfalt ist Köln im In- und Ausland bekannt und wird von Einheimischen wie Touristen gleichermaßen geschätzt." Dies sei nicht nur wegen des Kölner Doms, sondern etwa auch wegen der zahlreichen Museen und Theater der freien Szene der Fall. "Diese Vielfalt muss sich eine Millionenmetropole wie Köln unbedingt erhalten", so der FDP-Politiker.

>> Pressemitteilung zu Download (vom 20.08.2009)

"Eine derart signifikante Kürzung des Kulturetats wäre ein fataler Fehler und ein völlig falsches Signal", führte Hoyer aus. "Das Resultat wäre, dass Köln einmal mehr in Mittelmaß und Provinzialität versinkt." Das sei einer so lebenswerten Stadt wie Köln unwürdig. "Ziel muss es vielmehr sein, für die Kultur in Köln zukünftig mehr Anstrengungen zu erbringen, statt Gelder zusammenzustreichen", forderte der FDP-Direktkandidat im Kölner Westen und Süden.
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