28.06.2011
Staatsminister Hoyer begrüßt Senkung der Roaming-Gebühren
Innerhalb der Europäischen Union gelten seit 2007 für Mobilfunk und SMS Preisobergrenzen. Beim sogenannten Daten-Roaming müssen Mobilfunkanbieter ihre Kunden bei Überschreiten einer Kostengrenze warnen.Ab dem 1. Juli 2011 sinken in den europäischen Mitgliedstaaten die Roaming-Preise für Handy-Gespräche (nach Angaben der EU-Kommission maximal 41 Cent für abgehende und maximal 13 Cent für eingehende Gespräche – jeweils inkl. Mwst.. Die Obergrenze von 13 Cent für den SMS-Versand und der kostenlose SMS-Empfang bleiben).
Staatsminister Hoyer erklärte dazu heute (28.06.2011) in Berlin:
"Wenn ab 01. Juli – pünktlich zur Urlaubssaison – die Preise für Roaming sinken, dann zeigt sich der Nutzen eines immer stärker integrierten europäischen Binnenmarktes von seiner ganz praktischen Seite für Millionen von Nutzern.
Dieser Weg muss weiter gegangen werden, mit dem Ziel einer weiteren Entlastung für Unternehmen ebenso wie für Privatpersonen. Ein vollendeter Binnenmarkt sichert Wettbewerbsfähigkeit, fördert Mobilität und entlastet von unnötigen Kosten beim grenzüberschreitenden Geschäftsverkehr. Reisefreiheit in Europa wird für unsere Bürgerinnen und Bürger noch mehr als große europäische Errungenschaft wahrgenommen, wenn dies auch für die Kommunikation innerhalb Europas gilt und diese nicht im Nachhinein zu einem Rechnungsschock führt."

