Regierungskoalition unterstützt Gründung einer Stiftung mit 1 Mio. Euro


Im Gespräch am Rande der Ausschusssitzung 05. März 2010 - In der nächtlichen Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses hat sich die Regierungskoalition darauf geeinigt, die Gründung einer Stiftung zu Gunsten des Kölner Stadtarchivs mit einer Million Euro zu unterstützen. Werner Hoyer, der an den Verhandlungen maßgeblich beteiligt war, zeigte sich hocherfreut über das Ergebnis. "Es ist uns gelungen, die Gründung einer Stiftung einen großen Schritt voranzubringen", sagte Hoyer in Berlin. "Ich freue mich, dass die FDP als Kulturpartei hier einen gehörigen Beitrag leisten konnte."
>> Pressemitteilung von Dr. Werner Hoyer zum Download (vom 05.03.2010)
Nachdem sowohl die Stadt als auch das Land die nötigen Finanzmittel zugesichert hatten, ist nun auch der Bund in die Lage versetzt, bei der Gründung der geplanten Stiftung mitzuziehen. "Dies ist umso bedeutender, als dass die Gründung der Stiftung ohne die nun im Haushalt verankerten 1.000.000 Euro in weite Ferne gerückt wäre", erklärte Hoyer. "Daher bin ich umso glücklicher, dass es uns gelungen ist, diese kritische Hürde zu überwinden."


Dr. Werner Hoyer, Dr. Bettina Schmidt-Czaia und Prof. Georg Quander Der Wiederaufbau des Kölner Stadtarchivs sei eine nationale Verpflichtung, bei der der Bund zweifelsohne gefordert sei. In den nächsten dreißig bis fünfzig Jahren wird die Stiftung 350 - 400 Mio. Euro einwerben müssen. 6.000 Personenjahre wird der Wiederaufbau andauern, das entspricht 200 Restauratoren, die dreißig bis vierzig Jahre lang daran arbeiten: Das Ganze sei eine Aufgabe für zwei Generationen, erörterte der Kölner Bundestagsabgeordnete.
"Öffentliche und private Hand sind hier gefordert, das größte Kommunalarchiv nördlich der Alpen wiederaufzubauen. Ein Jahr nach Einsturz des Archivs hat der Bund heute den Grundstein gelegt, damit das neue Archiv - mit alten Archivalien - in unserer Stadt entstehen kann."




