Dr. Werner Hoyer - Präsident der Europäischen Investitionsbank Berlin-Archiv

Werner Hoyer zu politischen Gesprächen in Myanmar


Besuch des myanmarischen Parlaments
Besuch des myanmarischen Parlaments
04. November 2011 - Der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Dr. Werner Hoyer, hat sich zwei Tage zu politischen Gsprächen in Myanmar aufgehalten. In der Hauptstadt Naypidaw sprach Hoyer mit Parlamentspräsident Thura U Shwe Mann, Außenminister U Wunna Maung Lwin und weiteren Ministern. In Rangun traf er Vertreter der Opposition, darunter Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi.

>> AUDIO: Interview mit der Deutschen Welle zur Lage in Myanmar (vom 10.11.2011)

"Die Bundesregierung verfolgt die aktuelle Entwicklung in Myanmar mit großem Interesse", sagte Hoyer in Myanmar. "Wir begrüßen positive Schritte der vergangenen Monate, darunter die Freilassung einiger politischer Gefangener. Gleichzeitig gibt es aber immer noch zahlreiche politische Häftlinge, für deren umgehende Freilassung ich mich einsetzen werde."

>> ''Deutschland will engere Beziehungen zu Burma'' - Artikel in der F.A.Z. (vom 04.11.2011)

Gespräch mit der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi in Rangun
Gespräch mit der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi in Rangun
Bei seiner Reise wolle er sich einen Eindruck verschaffen, ob die Regierung Myanmars die jetzt eingeleiteten Schritte in einen echten Reformprozess überführen und damit nachhaltig sichern wolle. "Dabei geht es um die Fortführung der politischen Reformen und um die dringend notwendige künftige wirtschaftliche Entwicklung des Landes", erklärte Hoyer. "Ganz entscheidend für den Erfolg dieses Prozesses ist die Einbeziehung von Opposition, Zivilgesellschaft und ethnischen Minderheiten in Myanmar."

>> ''Werner Hoyer bei Aung San Suu Kyi'' - Bericht der Friedrich-Naumann-Stiftung (vom 08.11.2011)

Myanmar, das jahrzehntelang durch das Militär regiert worden war, hat seit einigen Monaten eine zivile Regierung. Im November vergangenen Jahres wurde ein Parlament gewählt. Während die Durchführung der Wahl internationalen Normen nicht entsprach, sind verschiedene Parteien im Parlament vertreten, und es zeichnet sich ab, dass das Parlament seine Rolle aktiv wahrnimmt. Zudem wurde die Zensur gelockert. Aung San Suu Kyi unterliegt keinem Hausarrest mehr und kann sich politisch betätigen. Die Bundesregierung wird die Entwicklung in dem Land weiterhin aktiv beobachten und ermutigt die Regierung zu weiteren Reformen.

>> ''Birmas zwiespältige Zwischenbilanz'' - Artikel auf DW-World (vom 10.11.2011)


Gespräch mit dem Parlamentspräsidenten Thura U Shwe Mann in Naypidaw
Gespräch mit dem Parlamentspräsidenten Thura U Shwe Mann in Naypidaw
Entgegennahme eines Gastgeschenks des stv. Außenministers
Entgegennahme eines Gastgeschenks des stv. Außenministers



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